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KBOB veröffentlicht Bericht zum Digitalen Produkte Passport (DPP)

Mit dem 2019 vorgestellten Green Deal der EU wurde ein umfassender Rahmen geschaffen, um ökologische Zielsetzungen mit verbindlichen Vorgaben zu Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit von Produkten systematisch in der Wirtschaft zu verankern. Ein zentrales Umsetzungsinstrument ist der Digitale Produktpass (DPP): mit diesem sollen strukturierte Informationen zu Herkunft, Umweltwirkung, Materialzusammensetzung und Wiederverwertbarkeit von Produkten in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.

Für die Schweizer Bauwirtschaft führt dies zu folgenden Implikationen:

  1. werden aus der EU eingeführte Bauprodukte künftig die Informationen des DPP in strukturierter und einheitlicher Form mitführen
  2. werden dieselben Informationen als Eintrittsvoraussetzung für den EU-Markt für in der Schweiz hergestellte oder über die Schweiz in den EU-Raum eingeführte Produkte bereitgestellt werden müssen.

Die mit dem DPP verbundenen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Systemkompatibilität, Datenpflege und die noch offene technische Ausgestaltung, betreffen alle Phasen des Lebenszyklus eines Bauwerks, eröffnen aber zugleich neue Potenziale für die Optimierung von Bauten und Anlagen. Hierzu hat KBOB einen Bericht verfasst.
Weitere Berichte von KBOB zur Digitalisierung und BIM https://www.kbob.admin.ch/de/digitalisierung-und-bim